Flugbetrieb
Ein typischer Flugbetriebstag, wie er von April bis Oktober jedes Wochenende stattfindet, beginnt damit, dass man um neun Uhr am Flugplatz bereitsteht um am Briefing teilzunehmen. Das Briefing dient u.a. zur Analyse der vorherrschenden Wetterbedingungen für den Flugbetriebstag, aber auch zur Einteilung der relevanten Dienste für den Tag, wie Fluglehrer, Windenfahrer, Startschreiber, Seilwagenfahrer, Flugzeugrückholer etc.
Anschließend werden die Flugzeuge an den Start geschoben und der Flugbetrieb kann nach der Vorflugkontrolle der einzelnen Flieger beginnen. Bei einer Vorflugkontrolle werden die einzelnen Flugzeuge auf äußere Schäden inspiziert. Außerdem erfolgt die Kontrolle der Ruder, um sicherzustellen, dass diese angeschlossen sind und das Flugzeug somit steuerbar ist. Es zählen noch mehr Aspekte zu einer vollständigen Vorflugkontrolle, wie z.B. eine vorhandene Versicherung des Segelflugzeugs, gültige Fallschirme etc.

Für gewöhnlich schleppen wir mit der Winde H4 (linkes Bild) die Flugzeuge auf eine Höhe von etwa 500m. Als Ersatzwinde steht uns aber zusätzlich noch eine H3 (rechtes Bild) zur Verfügung.
Bei einem Windenstart wird das Segelflugzeug mit der Seilwinde in die Luft geschleppt.
Die Schleppstrecke beträgt 1200m und somit entstehen auch gute Auskuppelhöhen, die es im Schulungsbetrieb ermöglichen im Gegenanflug (Teil einer Platzrunde) geforderte Flugmanöver zu fliegen. Eine Alternative zum Windenstart stellt der Flugzeugschlepp, kurz F-Schlepp, dar.
Ein großer Vorteil gegenüber dem Windenstart ist, dass die Höhe des Schleppvorgangs aber auch der Ort des Ausklinkens beliebig varrieren kann.
Für den F-Schlepp steht uns ein Motorflugzeug (Maule MX-7) zur Verfügung, welches im Besitz des Aeroclub Schwarzheide e.V. ist und uns bei Bedarf in die Luft schleppt oder auch für Gastflüge in Anspruch genommen werden kann (Mitte).


